Die Roverstufe unterteilt sich in verschiedenste "Interessensgruppen". Junge Erwachsene, die am eigentlichen "Pfadigeschehen" nicht mehr teilnehmen, sich aber in ihrer Abteilung noch immer zu Hause fühlen, schliessen sich entweder einer bereits bestehenden Rovergruppe an oder bilden eine ihren Anliegen angepasste, neue Rovergruppe. Oft sind dort aber auch Pfadis mit einer höheren Aufgabe innerhalb der Abteilung, des Korps oder sogar des Pfadi Bund Schweiz (PBS) mit dabei.

 

Die Mitglieder der Roverstufe planen, organisieren und führen sämtliche ihrer Aktivitäten selbst aus. Dabei ist die Vielfalt der Anlässe so individuell wie die Menschen dahinter. Ob man gemeinsam in die Ferien fährt, ein Rovernachtessen organisiert, ins Theater oder Kino geht, als Team beim jährlichen Unihockeyturnier mitmacht, eine spezielle Exkursion unternimmt oder sich einfach nur zum Plaudern trifft, hängt von den Pfadis selbst ab.

Ganz bricht der Kontakt zum Rest der Abteilung natürlich nicht ab. Die Mitglieder einer Roverstufe stehen mit ihren Erfahrung bei Schwierigkeiten den "aktiven" Pfadis jeder Zeit zur Verfügung oder spielen auch mal Bösewicht oder "gute Fee" an einer Aktivität einer anderen Stufe. Eine Rovergruppe bleibt solange bestehen, bis sie sich von selbst auflöst und die Mitglieder ihre eigenen Wege gehen.