In der Piostufe kannst du die Pfadi neu entdecken - ganz unter Gleichaltrigen. In der Piostufe werden jeweils die ältesten Pfadis der Fähnlis aufgenommen und kommen das erste Mal in eine geschlechter-durchmischte Gruppe, in eine Equipe. Im Gegensatz zur Pfadistufe planen die Pios zusammen das Jahresprogramm und ihre Aktivitäten. Ein Team aus Betreuerinnen und Betreuern, meist ältere Leiter, die ihre Karriere schon hinter sich haben, stehen den Pios mit Rat aus ihrer langjährigen Erfahrung zur Seite und sind jeweils an den verschiedenen Aktivitäten mit dabei. Zu Beginn der Piostufe hilft diese noch ziemlich viel. Nach einiger Zeit sind die Pios aber in der Lage, ihre Ideen selber in die Tat umzusetzen. Da die Gruppe nur noch aus älteren Jugendlichen besteht, haben diese auch die Möglichkeit, Sachen auszuprobieren, für die die Mitglieder der Wolfs- und Pfadistufe noch zu "klein" sind. Die Pios haben daher viel Freiraum und das Programm ist noch durchmischter. Sie sind aber auch selbst dafür verantwortlich, ihre Piozeit sinnvoll und spannend zu gestalten. Weil sich die Pios als ganze Equipe dieser Herausforderung stellen und dabei nie auslernen, heisst ihr Wahlspruch "zäme wiiter". Natürlich ist die Piostufe auch an allen regulären Abteilungsanlässen mit dabei und die Equipe lässt ihre Ideen mit in die Abteilung einfliessen.

Nachdem die Teilnehmer zwei bis drei Jahre in der Piostufe aktiv waren, besteht je nach Interesse und Fähigkeiten die Möglichkeit, in den anderen Stufen schnuppern zu gehen und neue Herausforderungen zu suchen: Als Leiter schlagen sie ein neues Kapitel in ihrem Pfadileben auf und übernehmen neue, spannende Aufgaben in der Abteilung.